Unsere Kanzlei im RTL Fernsehen: Tatort Deutschland – aus den Akten der Justiz (Staffel 1, Folge 8)

In der Folge 8 der Infotainment-Sendung „Tatort Deutschland – aus den Akten der Justiz“ spricht unser Rechtsanwalt Max Malkus auf dem Sender RTL über seine Erfahrungen als Strafverteidiger in dem öffentlichkeitswirksamen Containern- Strafverfahren „Olchis-Containern“ und der anschließenden Verfassungsbeschwerde.

Der Beitrag, in dem auch unser Rechtsanwalt Max Malkus nach der Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht zu der Rechtslage in Sachen Containern befragt wurde, ist in dem zweiten Teil der Sendung (Kapitel 3) zu sehen.

Wir bedanken uns für die freundliche Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam der Filmpool Entertainment Gmbh und wünschen gute Unterhaltung.

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Tatort Deutschland – aus den Akten der Justiz

Bei „Tatort Deutschland“ erzählen Menschen ihre echten Geschichten, die vor Gericht landeten. Die Richterinnen Anette Heiter und Julia Scherf reden und streiten über diese Fälle, um herauszufinden, durch welche aufwühlenden, tragischen oder irrwitzigen Umstände viele Menschen vor Gericht müssen.

Beitrag und Video (ab II. Teil)auf dem werbefinanzierten Portal www.tvnow.de
Erstausstrahlung Freitag 6.11.20<, 15 -16 Uhr

juris – Die Monatszeitschrift 06/2020: Caro und Franzi gegen die Welt? – Containern und Strafrecht [Olchis Containern]

In der aktuellen Ausgabe der juris – Die Monatszeitschrift (06/2020) Herr Ra Prof. Dr. Guido Britz und Herr RA Moritz Torgau

Caro und Franzi gegen die Welt? – Containern und Strafrecht
juris – Die Monatszeitschrift 06/2020 ab S. 257ff


Zuweilen treten Recht und Moral akzentuiert in Konkurrenz.1 Am plakativen Beispiel des sog. Containerns
kann dies besonders deutlich werden. Das ambivalente Verhalten ist vor einiger Zeit in Mode gekommen und re-gelmäßig in den Medien präsent. Aktivisten öffnen zur „Rettung“ von noch (immer) genießbaren Lebensmittelndie zuweilen schwer zugänglichen bzw. sogar verschlossenen Müllcontainer vornehmlich von Supermärkten oder Discountern und nehmen die dorthin entsorgten Lebensmittel zum Verzehr an sich. In Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz mit einem zunehmend sensibilisierten Umgang mit negativen Erscheinungsformen einer Überflussgesellschaft scheinen die Protagonisten gefühlt im Recht, jedenfalls nicht weit im Unrecht und damit gewissermaßen nicht vollständig auf der dunklen Seite. Ein moralisches Verdikt mutet geradezu ausgeschlossen an. Könnte es doch ein Gebot moralischen Verhaltens sein, nicht mehr verkäufliche, aber nach wie vor zum Verzehr geeignete Lebensmittel zur Schonung endlicher Ressour-cen und angesichts von Hungersnöten in anderen Teilen der Welt nicht wegzuwerfen, sondern zu verwerten. Demgegenüber die scheinbar schnöde Rechtslage: Das „Räubern“ weggeworfener Lebensmittel mittels „Fischen“ in Müllcontainern kann sich als rechtswidriger Eingriff ins Eigentum anderer darstellen und strafrecht-liche Konsequenzen nach sich ziehen. Indessen ist die Rechtslage nicht unumstritten.3 Pointiert: Lassen sich die Sympathien für die gegen den praktizierten Luxus einer Wegwerfgesellschaft tapfer ankämpfenden Aktivisten mit dem auch strafrechtlich abgesicherten Schutz des Eigentums unter Umständen in Einklang bringen?Das BayOLG hatte sich mit zentralen Rechtsfragen zum Phänomen des „Containerns“ zu befassen und hierbei unter Umständen Möglichkeiten zu einer Korrektur verpasst..

Lesen Sie den ganzen Beitrag Caro und Franzi gegen die Welt? kostenlos online in juris – Die Monatszeitschrift 06/2020 ab S. 257ff